BAG treibt Positivitätsrate künstlich in die Höhe

Neu übernimmt der Bund die Kosten für Massentests auf das Coronavirus. Allerdings fliessen nur positive Resultate in die Statistik. Die Folgen sind dramatisch. Wie Recherchen von Nau.ch zeigen, ist die aktuelle Berechnung eine Farce. Die vom BAG publizierte Positivitätsrate ist verfälscht. Denn die negativen Resultate aus den Massentests fliessen gar nicht in die Statistik.

Auf Nachfrage bestätigt das BAG: «Infolgedessen ist die derzeit messbare Positivitätsrate eine Überschätzung der tatsächlichen Positivitätsrate.»

Als weiterer Indikator dient der sogenannte R-Wert. Dieser sorgte in den letzten Wochen ebenfalls für riesigen Ärger. Grund: Gleich mehrmals wies das BAG den von der ETH geschätzten Wert massiv zu hoch aus