Aktionsbündnis Ostschweiz startet Offensive gegen Lockdown


Vor einigen Tagen wurde das Aktionsbündnis Ostschweiz ins Leben gerufen. Die Namen der Leute, die den Verein tragen, sind zum Teil klingend. Als Präsident fungiert Karl Müller - eine der schillerndsten Figuren der Ostschweiz. Er hat unter anderem die Marke "Kybun" aufgebaut, welche heute Namensgeber des Kybunparks (FC St.Gallen-Stadion) ist. An seiner Seite ist die Thurgauer SP-Kantonsrätin Barbara Müller als Vizepräsidentin aktiv. Dazu kommen weitere Thurgauer Parlamentsmitglieder wie Hermann Lei (SVP), Peter Schenk (EDU) und Oliver Martin (SVP).

Auf der offiziellen Unterstützerliste werden rund 400 Sympathisanten und Politiker aufgeführt - darunter auch diverse National-, Kantons- und GemeinderätInnen.


Als Ziel gibt das «Aktionsbündnis Ostschweiz» an: «Wir fordern, den Lockdown sowie sämtliche Zwangsmassnahmen sofort zu beenden.» Die Mitglieder und Unterstützer seien «freiheitsliebende und kritisch denkende Menschen, die in den aktuellen Corona-Massnahmen keine zielgerichtete Lösung sehen.» Man sei nicht bereit, die Freiheit der Sicherheit zu opfern, wobei in den Sternen stehe, «um welche 'Sicherheit' es sich dabei denn handeln soll.» Man sehe bei vielen Leuten, dass die Angst vor dem Virus in eine Angst vor Bussen und Bestrafung kippe – «also eine künstliche Konsequenz.»


Die Ostschweizer Gruppe wolle sich für eine Welt einsetzen, «in der sich Wissenschaftler zusammensetzen, um über die Wahrheit mit all ihren Perspektiven zu sprechen und Wissen auszutauschen», in der jeder seine Meinung sagen könne «und wir gemeinsam entscheiden, wo die Reise hingehen soll. Das bedeutet für uns Demokratie.»


Das Aktionsbündnis hat eine eigene Webseite bereitgestellt.


Der Bericht stammt aus folgendem Artikel in der Ostschweiz vom 8. Mai 2021:

Kybun-Erfinder Karl Müller startet Offensive gegen Lockdown